Finanziellen Ziele

Das Setzen von herausfordernden und sogleich realistischen Zielen ist aus meiner Sicht in jedem Lebensbereich, in dem man vorankommen möchte, extrem wichtig.

Auch im Bereich der privaten Finanzen, wirken solche Ziele äußerst motivierend und disziplinierend zu gleich.

 

Mein oberstes Ziel

Mein oberstes Ziel ist die finanzielle Unabhängigkeit.

Es existieren verschiedene Definitionen in Bezug auf den Begriff „Finanzielle Unabhängigkeit“.

Für mich ist die eigene finanzielle Unabhängigkeit erreicht, wenn mein Einkommen aus quasi-passiven Einnahmequellen, wie beispielsweise Kapital- oder Mieterträgen so hoch ist, dass ich damit meinem selbst definierten und gewünschten Lebensstandard nachgehen kann.

5.000 € ist dabei mein mir selbst errechneter Ziel-Wert. Den größten Teil dieser Summe möchte ich versuchen ausschließlich durch quasi-passive Einkommen zu generieren.

Einen großen Teil dieses passiven Einkommens möchte dabei ich durch Dividendenerträge generieren. Denn aus meiner Sicht ist dies eine verhältnismäßig sichere und vor allem rentable Einkommensquelle (natürlich vorausgesetzt, ich verfüge über ein solides Portfolio).

 

Das Ziel in Zahlen

Bis 2030 möchte ich durch Dividendenerträge ein zusätzliches jährliches Netto-Einkommen von 24.000 € generieren. Dies sind monatlich 2.000 €.

Stand jetzt, verdiene ich monatlich ca. 50 € passiv durch Dividenden! Ich muss mein Investitionsvermögen vereinfacht ausgedrückt, somit in den kommenden zehn Jahren vervierzigfachen! 😊

Natürlich ist diese Rechnung stark von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Wie beispielsweise der Höhe der Dividendenrendite, die ich im Durchschnitt mit meinem Portfolio erziele. Oder aber der Höhe der einzelnen Positionen, auf deren Grundlage sich die Dividendenrendite berechnet.

Um konkreter zu werden, benötige ich bei einer hypothetischen durchschnittlichen Dividendenrendite von 4%-5% einen Portfoliowert zwischen 500.000 und 600.000 €….das ist nicht wenig, aber machbar.

Hoffnung macht mir, dass ich bereits in einige aus meiner Sicht sehr solider Werte investiere, die eine Dividendenrendite von um die 8% bezahlen. Es existieren zudem durchaus Werte mit einem aus meiner Sicht überschaubaren Risikoprofil, die eine noch höhere Dividendenrendite aufweisen – so wird das Ziel deutlich realistischer.

Trotzdem muss ich jedoch auch klar sagen, dass ich viele Werte besitze, die lediglich eine Dividendenrendite von ca. 2-3% zahlen. Mit diesen wird es schwierig bis unmöglich, das oben genannte Ziel zu erreichen.

Zuversichtlicher macht mich zudem auch die Gewissheit, dass meine Einkommen, die ich zum Investieren habe, bis 2030 noch gesund mitwachsen werden.

Ein weiterer ermunternder Faktor ist, dass ich meine Dividenden ebenfalls zu 100%, natürlich nach Steuerabzug, reinvestieren kann. Bedeutet, dass mir jedes Jahr, sofern ich das Geld nicht nur für unnötiges Zeug ausgebe, mehr Geld zum Investieren zur Verfügung stehen wird.

Hier meine Dividendenziele für die kommenden zehn Jahre:

Dividenden Ziele bis 2030

Dividenden Ziele bis 2030


Zugrunde gelegt habe ich auch hier eine Dividendenrendite von 5%. 

 

Stundenlohn als Arbeitnehmer vs. Dividendenzahlungen – Das Fazit

Eine Rechnung bzw. Überlegung finde ich am Beziehen von Dividenden sehr interessant sowie attraktiv:

Wenn ich davon ausgehe, dass ich aktuell einen Netto-Stundenlohn von 30 € durch meinen Arbeitgeber beziehe, bedeutet dies beispielsweise, dass ich bei meinen jetzigen monatlichen Dividenden i.H.v. ca. 50 € mir theoretisch knapp zwei Stunden Arbeitszeit sparen kann.

2025, vorausgesetzt ich erreiche mein Ziel, wären es insgesamt 670 € monatliche Dividenden. Sprich ca. 22 Stunden, oder aber knapp drei Tage an Arbeit in Festanstellung, die ich mir „sparen“ könnte. 

2030 wären es dann schon 70 Stunden bzw. knapp 9 Tage an Arbeit in Festanstellung, die ich mir so spare. Wiederum anders ausgedrückt, könnte ich dann faktisch allein durch die Dividenden locker auf eine reine 3-Tage Woche umsteigen.

Fazit: Das wäre für mich ein absoluter Traum. Denn wie gesagt, würde ich nicht aufhören wollen zu arbeiten. Nur möchte ich selbst entscheiden wo, wann, was und mit wem ich arbeite.

Wenn ich dann monatlich auch noch 2.000 € Netto als „Basis-Absicherung“ hätte, wär dies unglaublich cool.

In vielen anderen Ländern und Regionen wie Osteuropa, Asien etc. lässt es sich mit 2.000 € monatlich zudem sehr entspannt und gut leben…

Alles in allem: Challenge accepted!