Meine besten fünf Spartipps

 

Spartipps

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Wir Deutschen sparen im Durchschnitt lediglich ca. 11% unseres monatlichen Einkommens. Ich persönlich finde, dass dies extrem wenig ist.

Kein Wunder also, dass viele bis zu ihrer Rente und sogar darüber hinaus ackern müssen. Die meisten Leben im Jetzt und machen sich wenig Gedanken über ihre Zukunft.

So wie es momentan aussieht, wird sogar der Großteil der Akademiker in ein paar Jahrzehnten arge Probleme haben, mit der staatlichen Rente über die Runden zu kommen.

Ganz nebenbei: Wie hoch ist deine Sparquote? Kennst du die überhaupt? Wenn nicht, Glückwunsch. Es geht es dir wie dem größten Teil der Bevölkerung, die ihre Finanzen lieber dem Zufall überlassen.

Dabei ist ein gezieltes und vor allem geplantes Sparen absolut zeitunaufwendig.

Heute verrate ich dir fünf Spartipps, die dein persönliches Sparen auf das nächste Level bringen.

 

Warum du Sparen solltest

Wer mehr Geld spart, kann mehr investieren. Und wer mehr und dabei noch klug investiert, wird früher finanziell frei und unabhängig.

Weil die meisten von uns finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit als absolut erstrebenswert erachten, sollte es sich auch für dich lohnen, die fünf Spartipps aus diesem Beitrag zu beachten.

Selbst zu entscheiden, wie viel, was, wie lange und mit wem man arbeitet, empfinde ich persönlich, als eine sehr angenehme Vorstellung.

 

Warum dir meine Spartipps helfen werden

Im heutigen Beitrag möchte ich dir fünf Spartipps verraten, die mir selbst jeden Monat viel Geld sparen. Dieses Geld kann ich für sinnvollere Dinge und Investitionen verwenden, die mir dann wiederum weiteres Geld generieren.

Ich bin noch lange kein Pfennigfuchser, sondern Pragmatiker und genieße mein Leben. Genau aus diesem Grund ist es mit persönlich wichtig, dass meine Spartipps leicht umsetzbar sind und zudem deutlich merkbar dazu beitragen, dass ich mehr spare.

In diesem Artikel wirst du genau deshalb keine Spartipps von mir bekommen, wie z.B.:

– die Toilettenspülung nicht ganz durchzudrücken, um 0,001 Cent zu sparen oder

– auf deinem 3 Quadratmeter großen Plattenbau-Balkon fünf Tomaten anzubauen, um 11 Cent im Supermarkt zu sparen.

Solche Spartipps empfinde ich persönlich als nur nervend und unnötig.  

Vielmehr möchte ich dich mit den folgenden Spartipps in erster Instanz sensibilisieren, wie einfach es ist, größer Beträge ohne großen Aufwand zu sparen.

Ich werde dir zeigen, wie wichtig deine eigene Mentalität und ein Plan hinter deinem zukünftigen Sparerfolg ist.

 

Die fünf Spartipps

  1. Planlos vs. Strukturierter Plan
  2. Materialismus vs. Frugalismus bzw. bewusster Konsum
  3. Modetrend vs. Secondhand & Schnäppchen
  4. Lieferservice/Restaurant vs. Selfmade Chief
  5. Auto vs. Öffentliche

 

1. Planlos vs. strukturierter Plan

Gut vorbedacht – schon halb gemacht. – Deutsches Sprichwort

Ohne einen einigermaßen konkreten und ordentliche fundierten Plan, sind die meisten langfristigen Dinge in unserem Leben in der Regel zum Scheitern verurteilt.

Bevor du anfängt, durch bestimmte Verhaltensweisen Geld zu sparen, solltest du dir DEIN persönliches „Warum“ bewusst machen.

Wir Menschen benötigen eigentlich immer einen Grund für unser Handeln. Ohne einen für uns persönlichen Grund, sind wir oftmals inkonsequent und wenig ausdauernd.

Dieses „Warum“ ist natürlich höchst individuell. Das kann ein Haus oder besonderes Auto sein, das du dir in ein paar Jahren mit deinem angesparten Geld leisten möchtest. Oder es kann, so wie bei mir, das Ziel sein, möglichst früh finanziell frei sowie unabhängig zu sein.

Allein dieses „Warum“ ist ein mächtiges Werkzeug, um dein Sparen zu legitimieren! Es ist dein Antrieb!

Zusätzlich bringst du dich, durch das eigene Ergründen des „Warums“ dazu, deine ganz persönliche Vision zu erschaffen. Der schwarze Maserati in dem du sitzt, das Haus an der Algarve oder die Rente mit 40.

Du merkst, eine Vision ist ein absolut mächtiges Werkzeug. Sie ist der GRUND für dein Handeln.

So eine Vision solltest du unbedingt verschriftlichen. Beispielweise in einem Tagebuch oder irgendeinen anderen Gegenstand, den du dir regelmäßig anschauen tust. Denn je bewusster und vor allem detaillierter dir deine Ziele sind, desto einfach fällt es dir, nach deinem Plan zu leben.

Zudem solltest du dir anspruchsvolle, aber machbare Zeithorizonte setzen, in denen du deine Ziele erreichen möchtest. Du kannst z.B. kurzfristig (die nächsten ein bis fünf Jahre), mittelfristig (die nächsten fünf bis zehn Jahre) sowie langfristig (die nächsten zehn bis 30 Jahre) planen.

Diese Zeitangaben solltest du dir ebenfalls genau aufschreiben und regelmäßig vergegenwärtigen. Dies sorgt dafür, dass du stets motiviert sein wirst – denn du hast immer vor Augen, wann du deine Ziele erreichen möchtest/musst.

Anschließend würde ich dir dringend empfehlen, ein paar organisatorische und technische Vorkehrungen zu treffen. Dies sind im Wesentlichen drei sehr einfache Anpassungen für deine Zukunft:

  1. Tracke deine Ausgaben.
  2. Erstelle ein Budget.
  3. Richte einen automatisierten Sparplan ein.

Zu dieser sehr unaufwendigen, jedoch maximal effizienten Methodik habe ich bereits einen Blog-Artikel veröffentlicht. Schau dir diesen unbedingt an!

Wenn du dein persönliches Warum sowie deine Vision kreiert hast und zudem die oben genannten organisatorischen Punkte erfüllt hast, wirst du in Zukunft unglaublich viel Geld auf eine extrem entspannte Art und Weise sparen können.

Des Weiteren möchte ich dir eine weitere Sache versprechen: Sparen macht Stolz! Insbesondere wenn du weißt, wofür du es tust!

 

2. Frugalismus bzw. bewusster Konsum vs. Materialismus

Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft. – Ludwig Anzengruber

In einem meiner letzten Blog-Beiträge bin ich auf das Thema Frugalismus eingegangen. Im Grunde geht es Frugalisten darum, Konsumentscheidungen bewusst zu treffen. Frugalisten vermeiden unnötige oder unnötig teure Kaufentscheidungen und sparen durch dieses konsequente Verhalten viel Geld.

Dabei zeichnet Frugalisten oftmals stark aus, dass sie für sich selbst spezifisch formulierte Ziele haben, die ihr Sparen rechtfertigen (siehe Punkt 1. in diesem Beitrag: Deine Vision und das „Warum“/“Grund“). Sobald du weißt, wofür du sparst, wird dir das Sparen deutlich einfacher fallen.  

Bewusste Konsumentscheidungen bewirke ich bei mir immer durch die folgenden drei Fragen:

  • Benötige ich dieses Produkt überhaupt?
  • Ist der Preis des Produkts gerechtfertigt?
  • Gibt es eine adäquate und zudem günstigere Alternative?

Allein diese drei Fragen sensibilisieren mich sehr stark. Zudem führen sie oft dazu, dass mir schnell bewusstwird, dass der Kauf dieses Produktes eigentlich komplett unnötig ist.

 

 

3. Modetrend vs. Secondhand & Schnäppchen

Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht. – Peter Rosegger

Dadurch, dass wir Menschen extremen Raubbau an Mutter Erde betreiben und damit den Klimawandel immer weiter bestärken, werden Themen wie Nachhaltigkeit langsam aber sicher immer aktueller und trendiger!

Vorbei ist die Zeit, in der du alles neu „von der Stange“ tragen musst. Secondhand Ware und selbst hergestellte Kleidungsstücke sind so angesagt wie noch nie.

Wer heute noch laufend Unmengen seines Geldes für überteuerte Designer-Stücke und sonstige neue Markenkleidung ausgeben muss, um „angesagt“ zu sein, ist nicht ganz up-2-Date oder hat den falschen Freundeskreis.

Egal ob Flohmarkt, E-Bay oder aus deinem Freundes- bzw. Bekanntenkreis – günstige oder gar kostenlose und dazu hübsche sowie intakte Kleidungsstücke bekommst du heut zu Tage überall.

Wer das nötige Selbstbewusstsein hat, und ab und an über seinen eigenen Schatten springen kann, darf sich so, über viel zusätzliches Geld zum Sparen freuen.

Ein weiterer Tipp ist: Geh nur im Sommer- und Winterschlussverkauf shoppen. Und auch da, mit einem Plan. Schreibe dir beispielsweise auf, was du benötigst und was dein Budget ist! So wirst du ganz anders sensibilisiert und bewusster shoppen gehen. Dazu sparst du dir im Nachhinein deinen persönlichen Groll, zu viel Geld für Dinge, die du eigentlich nicht magst bzw. nicht brauchst, ausgegeben zu haben.

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4. Lieferservice/Restaurant vs. Selfmade Chief

Man lernt kochen, indem man nachkocht…Irgendwann entwickelt man dann seine eigene Küche. – Unbekannt

Zu meinen absoluten Lieblings Spartipps, gehört das selbstständige Kochen.

Das Essen selbst zu kochen, bringt diverse Vorteile mit sich, die sich direkt auf deine Sparquote und deine Gesundheit auswirken.

Wer selbst kocht, spart langfristig Unmengen an Geld. Denn du sparst dir die Dienstleistung, dass dies jemand anderes für dich tut und musst zudem keinen Aufschlag auf die Lebensmittel an sich bezahlen.

Du kannst beim Einkaufen selbst wählen, wo und was du kaufst. Dass heißt, du kannst ebenfalls ganz bewusst günstige Angebote wahrnehmen. Zudem kannst du lokale Bauern und Geschäfte unterstützen.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass du gezwungen bist, das Kochen zu lernen. Und welche(r) Partner(in) mag nicht jemanden, der lecker für sie/ihn kochen kann. Heut zu Tage gibt es im Internet Millionen an gesunden, preiswerten und sehr leckeren Rezepten, die du kinderleicht nachkochen und lernen kannst.

Hinzu kommen zwei weitere sehr nette Nebeneffekte: Wenn du selbst kochst, wirst du dich in der Regel gesünder ernähren, da du ein Bewusstsein dafür entwickelst, was dir guttut.

Auch die Vorfreude auf das nächste Mal Essen gehen bei deinem Lieblingsrestaurant steigerst du so stark. Denn nur so, bleibt Essen gehen etwas Besonderes.

 

5. Auto vs. Öffentliche

Bewegung ist alles, die Richtung entscheidet. – Manfred Hinrich

  • Anschaffungskosten
  • Spritkosten
  • Kfz-Versicherungen
  • Steuern
  • Wartungskosten/Reparaturen

Das sind nur einige der Kosten, die durch den Besitz eines eigenen Automobils entstehen. Ich will nicht sagen, dass du dir kein eigenes Auto kaufen solltest, aber du solltest wissen, was dies finanziell für dich bedeutet und was du dir leisten kannst.

Die Anschaffungskosten und die jährlichen Spritkosten für ein Auto können natürlich nicht besonders gut geschätzt werden.

Die Kfz-Versicherung hängt von diversen Faktoren ab. Beispielsweise der Fahrerkreis, die gefahrenen Kilometer pro Jahr und die Typklasse. Durchschnittlich kannst du hier locker mit 500 € pro Jahre rechnen.

Die Kfz-Steuer liegt zwischen 100 und 300 € pro Jahr.

Die Wartungskosten sind auch stark abhängig von dem Typ Auto. Wenn wir von einem normalen Kleinwagen ausgehen, betragen diese ca. 30 € pro Monat

Grob kann man bei einem Kleinwagen mit ca. 200 € allein an Unterhaltungskosten pro Monat rechnen. Mittelklassenautos sind oftmals doppelt so teuer oder mehr.

Wenn dein Gehalt es zulässt und du dir gern ein Auto wünscht, ist dies nichts Verwerfliches, denn du wirst immer noch in der Lage sein, jeden Monat eine ordentliche Summe zu investieren.

Jedoch kennst du wahrscheinlich ebenfalls genug Personen, die nicht wirklich viel verdienen, auch nicht besonders sparsam in ihren restlichen Lebensbereichen sind und trotzdem eine dicke Karre fahren.

Es gibt heut zu Tage diverse günstige und praktikable Optionen ohne Auto mindestens genau so schnell von a nach b zu gelangen, wie mit. Um nur ein paar Optionen zu nennen:

  • Car-Sharing
  • Öffentlicher Verkehr (Bus, Bahn etc.)
  • Radfahren (So angesagt, wie schon lang nicht mehr!)
  • E-Bikes & E-Scooter
  • Mitfahrgelegenheiten
  •  

 Die meisten der oben genannten Optionen sind für jedermann zugänglich, i.d.R. deutlich kostengünstiger sowie umweltschonender.

Weitere positive Effekte sind für mich einerseits der körperliche Betätigungsgrad, der insbesondere beim Fahrradfahren deutlich höher ist als im Auto, und der Sozialisierungsgrad. Denn in Bussen, Bahnen und Mitfahrgelegenheiten, lernst du sehr oft neue Freunde oder interessante Kontakte kennen.

 

Fazit zu meinen Spartipps

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar hilfreiche und interessante Spartipps liefern.

Sparen ist, vorausgesetzt man entwickelt einen für sich selbst praktikablen und logischen Plan keine Rocket-Science. Wichtig ist, dass du deine eigenen Ziele im Leben kennst. Sie stellen deine Vision dar, und fungieren als dein „Warum“ und dein Grund, um deine Sparbemühungen zu legitimieren.

Ich wünsche dir viel Spaß & Erfolg beim Sparen und freue mich auf dein Feedback! Vielleicht hast du auch noch weitere interessante und hilfreiche Ideen, wie wir sparen können – teile diese unbedingt mit uns!

 

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Quellen

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2699/umfrage/entwicklung-der-sparquote-privater-haushalte-seit-1991/

https://www.allianzdirect.de/kfz-versicherung/unterhaltskosten-auto-ratgeber/

* Amazon-Links

Written by Tommi